Wohnortwechsel

So, inzwischen sind wir erfolgreich in unserer neuen Behausung angekommen. Zunächst einmal muss man sagen, dass sich eigentlich nicht soo viel für uns geändert hat: Die Wohnungsgrundrisse sind verblüffend ähnlich, die Küche hat irgendwie genauso wenig Ablagefläche und einen Reiskocher (siehe früherer Artikel), das Schlafzimmer hat genauso einen coolen halb-begehbaren und in die Wand eingelassenen Kleiderschrank... Außerdem befindet sich das neue Haus nur einen Block entfernt vom alten, weshalb man sich auch nicht großartig an die neue Umgebung gewöhnen muss, die Läden bleiben alle gleich und wir sind quasi alte Hasen (was für eine Formulierung!). Allerdings: 1. sind die bedbugs (hoffentlich!!!) erstmal weg, 2. wohnen wir noch näher an der geliebten eher alternativen Davie-Street, 3. ist unsere neue Straße schöner und gegenüber unseres Hauses befinden sich drei ganz putzige kleine Häuschen. Also eine Verbesserung! :D Unser Auslandsjahr wird irgendwie von Asiaten geprägt, auch jetzt leben wir wieder mit solchen zusammen. Seunghee (die ich bis jetzt immer ganz radikal Singli schrieb ^^) ist Koreanerin und Lilos Kollegin, total lieb und verdammt kommunikativ! Heute wurde ich von ihr erstmal damit begrüßt, dass sie mir von ihren Bratkartoffeln die Hälfte abgab und wir uns eine halbe Stunde lang unterhielten. Die Andere ist auch Koreanerin, von ihr hab ich bis jetzt aber noch nicht viel mehr mitbekommen, außer dass sie sehr verzweifelt war, als ihr Internet nicht funktionierte und außerdem dass sie sehr beeindruckt von unserem mitgebrachten Gewürz-Vorrat war... Die liebe Lilo und ich teilen uns immer noch bzw. mal wieder ein Bett, so weit ich das aber einschätzen kann, hab ich sie noch nicht geschlagen oder rausgeschubst oder ähnliches. Ich bin eben ein durch und durch friedliches Wesen :D Apropos Internet... Dieses ist etwas launig... Teilweise funktioniert es nicht, dann betritt Seunghee das Zimmer und plötzlich funktioniert es wieder. Faszinierend. Gestern hatte mein Finger eine etwas unschöne Begegnung mit der metallenen Umrahmung des Fließbandes im Supermarkt und ich lernte ein kanadisches Krankenhaus von innen kennen, wo mein Finger geklebt wurde... Meine Güte, erlebt man viel im Ausland!

4.12.11 07:16

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